Tierisch

    Besoffen im Wald
    Je stärker das Starkbier, je schwärzer die Nacht,
    im Walde der Uhu, der scheußlich laut lacht.
    Er lacht aus den Bruder, der torkelt und kotzt,
    der schwindelnd vom Starkbier den Boden vollrotzt.

    Wie lieblich die Blume am Tage noch schien,
    nun trieft sie von Kotze und seinem Urin.
    Er trampelt, er eiert niveaulos und fett,
    zertritt einen Hasen und will in sein Bett.

    Er fällt und streckt von sich all seine Viere,
    das ist der Moment der Rache der Tiere.
    Ein arg flinker Marder zerbeißt ihm sein Ei,
    ein mannsgroßer Hirsch tritt den Hoden entzwei.

    Der Rüpel, da liegt er und schreit in den Wald,
    vom Clown in der Kneipe zur armen Gestallt.
    Er fragt in die Runde der Tiere hinein:
    „Was hab ich getan, was fällt euch bloß ein?“

    Sehr weise und klug spricht der Hirsch auf ihn ein
    „Du sollst sowas lassen, du hässliches Schwein!
    Du kotzt und du stinkst und zertrittst unsre Hasen,
    du pisst auf die Blumen und wir wollen schlafen.“

    Jetzt dämmert es langsam dem Trunkenbold,
    den Streit hat er wirklich nun nicht gewollt.
    Er fordert sie raus, die Mutter Natür
    sie tritt ihm in seine Eier dafür.

    Und so wird es sein auch Jahre danach,
    und zutreffen wird, was der Hirsch weise sprach.
    „Wer stinkt und dann noch im Wald randaliert,
    wird tierisch verprügelt und danach kastriert“

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1 Antwort auf „Tierisch“


  1. 1 Dr. Fu Man Chu 25. Januar 2011 um 19:55 Uhr

    Die Natur rächt sich und von Starkbier sollte man sowieso die Finger lassen ;) !!!

    L.G.
    Dany

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